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Ein Unternehmen schreibt Geschichte

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff MAHAG?
Ganz einfach:
Münchner Automobil-Handel Haberl GmbH & Co. KG – ein Name also, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann.
 
1923 - Wie alles begann. Von zwei zu vier Rädern.
Die ersten Schritte in Richtung Erfolg unternimmt im Jahre 1923 Kaspar Haberl, ein erfolgreicher Motorrad-Rennfahrer. Er versteht es, seine Motorrad-Leidenschaft mit einer gehörigen Portion Geschäftssinn zu verbinden, und so wird er 1925 Importeur von Harley Davidson, Triumph, Norton und Ariel-Motorrädern. Durch den Erfolg des Motorradhandels vom mobilen Konzept überzeugt, eröffnet er im Jahre 1934 ein Autohaus für die Marke Opel. Es sollte schnell zum führenden Autohaus in ganz Deutschland werden. Haberls Frau Katharina will dem Tatendrang Ihres Mannes nicht nachstehen und übernimmt zeitgleich den Handel mit den neuen Volkswagen. So führt die Haberl & Co. KG bereits zwei Unternehmen.
 
1952 - eine weitreichende Entscheidung.
Nach den Kriegswirren nimmt die Haberl & Co. KG 1951 mit neuem Selbstvertrauen auch Porsche in das Vertriebsprogramm auf. Doch das Mehrmarken-Konzept wird nicht von allen gern gesehen: Da Opel und Volkswagen sich in einen harten Konkurrenzkampf befinden, muss man sich für eine der beiden Marken entscheiden. Und so fällt die Familie 1952, unterstützt von dem damals 19-jährigen Juniorchef Fritz Haberl, eine weitreichende Entscheidung. Man setzt auf Volkswagen und trennt sich daher von Opel.
 
Die 60er Jahre – Entwicklung zum Großunternehmen.
Das Unternehmen wächst schnell: Bereits 1960 arbeiten im Unternehmen über 1000 Mitarbeiter, es werden rund 700 Wartungsaufträge pro Tag erledigt. Doch trotz dieser beeindruckenden Zahlen ist bei der MAHAG von „anonymen Konzern“ keine Spur: Damals wie heute ist der persönliche Kontakt zu den Kunden besonders wichtig. Um immer nah am Kunden zu sein eröffnet die MAHAG in den Münchner Stadteilen Einzelbetriebe – diese Struktur wird sich bis heute bewähren. Zwischen 1960 und 1970 baut die MAHAG außerdem zusätzlich fünf Audi-Häuser auf.
 
Ab 1983 – die Markenvielfalt entsteht.
1983 kommt die Firma Held & Ströhle als ein Beteiligungsunternehmen zur Gruppe, 1990 bereichert die Marke SEAT das Produkt-Portfolio. Ab 1991 ist die MAHAG auch im wiedervereinigten Osten Deutschlands präsent. Logische Konsequenz: Skoda ergänzt die Markenvielfalt. Seit dem Jahr 2004 ergänzt dann noch KIA als fehlendes Puzzlestück das Konzept des Mehrmarkenhauses. Die MAHAG zeigt wieder einmal, dass sie ihren Wettbewerbern immer um eine Nasenlänge voraus ist.
 
Die Unternehmensgruppe heute
Die Entwicklung der MAHAG zeigt deutlich, dass sich das gesamte Unternehmen bis heute in einem dynamischen Prozess befindet. Dieser Prozess orientiert sich zum einen an wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, zum andern aber auch an den sich immer wieder verändernden Strategien der Fabrikate. So wurden zum Beispiel Volkswagen und Audi zur V.A.G-Partnern zusammengeschlossen und vor kurzem – aus Gründen der individuellen Markenidentität –wieder getrennt. Um solche Entwicklungen mit tragen zu können, muss das Unternehmen ständig am Puls der Zeit sein. Die MAHAG hat die Marktentwicklungen schon immer frühzeitig erkannt und entsprechend schnell reagiert. Der heutige Firmenverbund besteht aus Betriebsstätten in ganz Deutschland:
In den Wirtschaftsräumen München, Ulm und Berlin.
 
   
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